Fussball und Flutlicht sind zwei herrliche Komponenten für einen gelungenen Start ins Wochenende und so ging es für das DWIDS – Duo über Landstraßen in den Kreis Gütersloh nach Verl. Das Stadion an der Poststraße ist mittlerweile komplett überdacht und zählt in unseren Augen mit seinen drei Stehplatztribünen als eines der besseren Stadion im Amateurfussball. Leider sehen das einige Anwohner scheinbar etwas anders und haben per Klage ein Trommelverbot erwirkt, was die Koordination größerer Stimmungshaufen erschwert. Wenn man bedenkt, dass hier im Schnitt alle zwei Wochen maximal 90 Minuten getrommelt wird, schon ziemlich absurd, aber der 100 köpfige Mob aus Lippstadt wusste sich kurzerhand zu helfen und entfremdete das Gästeblockinventar, um es als Rhythmusinstrument umzufunktionieren. Auf Seiten der Verler bildet sich seit geraumer Zeit ein neuer Stimmungshaufen, der sich allerdings in den Wochen nach dem Spiel auflöste, weil die Lippstädter mittels Spruchband auf die Verstrickungen eben jener Verler Fanszene und einigen Fans von Westfalia Herne aufmerksam machten, die wiederum mit der identitären Bewegung in Verbindung gebracht werden. Im Gästeblock punkteten die Lippstädter mit einem lautstarken Auftritt, während die schwarzrote Elf auf dem Rasen gegen den Aufstiegskandidaten aus Verl chancenlos blieben.

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